Bewegungen und Bevölkerung
Aus verschiedenen Gründen kann das 19. Jahrhundert den Charakter einer eigenen Epoche beanspruchen. Es war die Zeit, in der sich die Industrialisierung und die kapitalistische Wirtschaftsweise vor allem in Europa und Nordamerika durchsetzten. Auch die Lebensweisen veränderten sich drastisch. Der soziale Wandel zerstörte die alten Verhaltens- und Denkweisen. Die Verkehrsrevolution und die Suche nach Arbeit erhöhten die Mobilität. Die Städte wuchsen nicht nur hinsichtlich der Einwohnerzahl, sondern mit der Verstädterung begann sich eine spezifisch neuzeitliche städtische Lebensweise durchzusetzen. Städte wurden immer wichtiger, wohingegen das Land an Bedeutung verlor.
Das Bürgertum gewann dafür wiederum an Bedeutung. Das Besitz- und Bildungsbürgertum prägte im Wesentlichen Kunst, Kultur, Geistesgeschichte, aber etwa mit dem Nationalismus und dem Liberalismus auch die politische Kultur.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich auch die Arbeiterbevölkerung zu einer gesellschaftlich prägenden Schicht. Arbeiterbewegung und Sozialismus wurden zu zentralen Begriffen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dagegen verloren der Adel und die Landbevölkerung tendenziell an Bedeutung.
Hauptbevölkerungsgruppen
Das Bürgertum, das es bereits seit dem Mittelalter gab, überflügelte im Verlaufe der wissenschaftlich-technisch-industriellen Revolution in seiner Bedeutung den Adel und wurde in vielen Länder Europas die "herrschende Klasse".
Die Arbeiter, die es auch bereits seit dem Mittelalter gab, bildeten eine zunehmend wachsende Bevölkerungsgruppe. Wegen schlechter Bezahlung und extrem ausgedehnter Arbeitszeiten ging es den Arbeitern sehr schlecht.
Erfindungen
* Automobil
* Dampfschiff
* Eisenbahn
* Elektrisches Licht
* Faradaysche Gesetze
* Film
* Gummi
* Phonograph
* Fotografie
* Radioaktivität
* Repetiergewehr
* Röntgenstrahlung
* Telegraf
* Telefon
Persönlichkeiten
Jeremy Bentham, 1748 - 1832
Johann Gottlieb Fichte, 1762 - 1814
Schleiermacher, 1768 - 1834
G. F. W. Hegel, 1770 - 1831
Jakob Friedrich Fries, 1773 - 1843
F. W. J. Schelling, 1775 - 1854
Johann Friedr. Herbart, 1776 - 1841
Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860
Auguste Comte, 1798 - 1857
Gustav Th. Fechner, 1801 - 1887
Arnold Ruge, 1802 - 1880
Ludwig Feuerbach, 1804 - 1872
Max Stirner, 1806 - 1856
John Stuart Mill, 1806 - 1873
David Friedrich Strauß, 1808 - 1874
Bruno Bauer, 1809 - 1882
Charles Darwin, 1809 - 1882
Moses Hess, 1812 - 1875
Sören Kierkegaard, 1813 - 1855
Karl Marx, 1818 - 1883
Friedrich Engels, 1820 - 1895
Herbert Spencer, 1820 - 1903
Rudolf Hermann Lotze, 1827 - 1881
Wilhelm Wundt, 1832 - 1920
Wilhelm Dilthey, 1833 - 1911
Franz Brentano, 1838 - 1917
Charles S. Peirce, 1832 - 1920
Eduard von Hartmann, 1842 - 1906
William James, 1842 - 1910
Friedrich Nietzsche, 1844 - 1900
Gottlob Frege, 1844 - 1900
Hans Vaihinger, 1852 - 1933
John Dewey, 1859 - 1952
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Nicht jedem Same ist es bestimmt, ein Baum zu werden
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